Haltungssache
„Haltungssache“ zeigt abstrakt-figurative Arbeiten: Silhouetten, Figuren. Unablenkbar.
Kein Blick nach außen, kein Lächeln für uns. Gesammelt, bei sich, selbstbestimmt.
Die rauen, geschichteten Hintergründe tragen Spuren von Zeit: Reibung, Brüche, Widersprüche, Zweifel, Überlagerungen.
Nichts ist glatt, nichts wird versteckt.
Davor stehen die Figuren. Still, würdevoll. Aufrecht oder gebeugt – aber nicht unterwürfig, nicht erhöht. In innerer Ausrichtung.
Goldene Linien, sichtbare Brüche und Setzungen bleiben bestehen. Sie zeigen, was war, was wirkt und was nicht aufgelöst wird.
Diese Arbeiten wollen nicht gefallen und nicht perfekt sein. Sie stehen. Und sie fordern auf: die eigene Haltung zu spüren, den eigenen Stand einzunehmen – und Brüche zuzulassen.