In Sichweite
„In Sichtweite“ bewegt sich zwischen Weitung und Orientierung. Die Arbeiten öffnen Räume – Horizontlinien, Licht, Übergänge. Nichts ist abgeschlossen, immer bleibt etwas offen.
Es geht um den Moment, in dem wir Atem holen und den Blick heben. Was sehe ich? Was liegt vor mir? Und was darüber hinaus?
Der Horizont ist dabei kein fester Punkt, sondern veränderbar. Er kann sich verschieben, aufweichen, erweitern. Wahrnehmung ist keine Vorgabe, sondern eine Entscheidung.
Schichten, Brüche und Übergänge bleiben sichtbar. Sie zeigen, dass Veränderung nicht glatt verläuft, sondern entsteht, wenn wir sie zulassen.
„In Sichtweite“ fordert auf, den eigenen Blick zu wählen – und den eigenen Standpunkt darin zu finden.